06.06.2018

Jahreshauptversammlung

Bild: SPD-Vorstand Ortsverein Teisendorf 2018
Neugewählter Vorstand des SPD-Ortsvereins Teisendorf: Rechts vorne: Hans Rauscher (1. Vorstand), links hinten: Michael Hager (2. Vorstand), links vorne: Bernhard Waldherr (Schriftführer), rechts hinten: Michael Helminger (Kassier)
Jahreshauptversammlung
SPD Teisendorf hält Jahreshauptversammlung ab

Johann Rauscher mit überwältigender Mehrheit wieder gewählt

Ein beinahe vollbesetzter Versammlungsraum im Gasthaus Alte Post bot einen würdigen Rahmen für die diesjährige Hauptversammlung der Teisendorfer SPD. Erfreut zeigte sich der Vorsitzende Rauscher bei der Begrüßung über das rege Interesse. Dass vor allem junge Leute Interesse zeigen sei ein positives Zeichen. Besonders begrüßt wurde Kreis- und Gemeinderat Georg Quentin. Desweiteren wurden begrüßt, die Kandidatin für den Bayerischen Landtag, Susanne Aigner aus Laufen und der Bezirkstagskandidat der SPD aus Teisendorf, Markus Aicher.

Im Rahmen des Gedenkens an die verstorbenen Mitglieder erinnerte Hans Rauscher an die im letzten Jahr verstorbenen prägenden Persönlichkeiten der Teisendorfer SPD, Manfred Reiter und Fritz Mühlbacher. Vor allem Manfred Reiter hat durch seine jahrzehntelange Tätigkeit als SPD-Kassier und seiner 24 Jahre andauernden Mitgliedschaft im Teisendorfer Marktgemeinderat den Verein mitgeprägt und sich große Verdienste erworben. Als Mitglied des gemeindlichen Finanzausschusses konnte er zudem seine Erfahrung und beruflichen Kenntnisse voll einbringen.


Im folgenden Bericht über die Aktivitäten der Teisendorfer SPD in den letzten 12 Monaten hob Rauscher auch einige politische Schwerpunkte hervor. Allen wird uns noch der Auftakt des Bundestagswahlkampfes 2017, insbesondere die Kür des Martin Schulz, in Erinnerung sein, so der Vorsitzende. Bezogen auf den Ortsverein hatten wir auch einiges an Arbeit zu leisten. Der Höhepunkt war der Besuch von Dr. Bärbel Kofler im August vergangenen Jahres. Schließlich folgte dem ernüchternden Ergebnis der Bundestagswahl ein versöhnlicher Abschluss durch einen positiven Mitgliederentscheid zum Koalitionsvertrag. Das ganze Thema war somit bei allen sechs Monatsversammlung einer der Schwerpunkte, so Rauscher.

Dass ein kleiner Verein wie die SPD in Teisendorf auch großes stemmen kann, haben wir mit der Veranstaltung im Postsaal im Frühjahr letzten Jahres, mit der Veranstaltung „der doppelte Ude, bewiesen. Knapp 200 Besuchern wurde ein kurzweiliger und unterhaltsamer Abend geboten, konnte Johann Rauscher sichtlich erfreut vermelden. Finanziell allerdings mussten alle Möglichkeiten ausgeschöpft werden.

Neben vielen weiteren Veranstaltungen, wie der Besuch des „Politischen Aschermittwochs“ in Vilshofen, einem Besuch des Bayrischen Landtages, Veranstaltungen zum Thema Pflege, eine weitere mit dem Titel „Datenschutz gewinnt an Bedeutung“, diverse Konferenzen u.v. mehr, mischen wir uns aber auch kommunalpolitisch stark ein, wurde weiter berichtet. Bei jeder Monatsversammlung stehen wichtige Themen der Marktgemeinde auf der Agenda. So seien schwerpunktmäßig der Um- und Neubau der Turnhalle, der Sanierungsbedarf der Schwimmbäder Teisendorf und Neukirchen im Mittelpunkt gestanden. Außerdem konnte durch Anträge der SPD-Gemeinderäte Rauscher und Quentin eine bauliche Verbesserung des Jugendhauses erreicht werden, was sich nun auch durch eine deutlich steigende Beliebtheit ausdrückt. Handlungsbedarf bestehe aber immer noch beim Skaterplatz, monierte Rauscher. Anlässlich eines Besuchs im Klärwerk sowie dem angrenzenden Grüngutlagerplatz, folgte ein weiterer SPD-Antrag im Gemeinderat. Für die seit vielen Jahren bestehende Notlösung müsse nun endlich ein Konzept gefunden werden. Die Teisendorfer SPD strebe dabei eine integrierte Lösung „Grüngut- und Wertstoffhof“ an.

Auf die Situation der Marktstraße Teisendorf eingehend, erläuterte Rauscher allen Zuhörern die aktuelle Situation. Er selbst habe sich in mehreren Schreiben an verschiedene Stellen gewandt, nachdem die Klagen und Beschwerden von allen Seiten immmer mehr wurden. Auch die mangelnde Information der Bürger wurde kritisiert. Viele wissen einfach nicht, dass das Befahren der Gehsteige verboten ist und dem Sicherheitsbedürfnis der Fußgänger zuwiderläuft. Dass viele zentrumsnahe Parkflächen durch Dauerparker dem Marktbesucher nicht zur Verfügung stehen, mag die Situation noch verschärfen, sei aber keine Rechtfertigung zum Nichtstun der Gemeinde, so Rauscher. Noch unverständlicher sei für ihn, dass obwohl bei einer „Tempo 20-Zone“ eine Gewichtsbeschränkung für LkW`s bestehe, bisher nichts unternommen wurde, den überörtlichen Schwerverkehr fernzuhalten. Dass seine Initiativen nicht umsonst waren zeige sich darin, dass vom Bürgermeister nun vor einiger Zeit ein Ausschuss gebildet wurde, der sich bereits in mehreren Sitzungen mit dem Thema befasst habe. „Es dauert halt alles sehr lange, wir bleiben aber dran“, so Rauscher weiter.

Im folgendem wurden noch über weitere Veranstaltungen berichtet, u.a. über den Riesenzuspruch im Rahmen des Ferienprogrammes. An zwei Tagen war man mit den Kindern in Waging beim Minigolf. Die Kinder hatten einen Riesenspaß und wir können somit sehr zufrieden ein, so Rauscher. Am Schluss seines Berichtes dankte Hans Rauscher seiner Vorstandschaft und allen Helfern, die immer zur Stelle sind, wenn sie gebraucht werden.

Kreis- und Gemeinderat Georg Quentin ergänzte den Bericht des Vorsitzenden durch einen kurzen Abriss der Kreistagspolitik. Hierbei ging er auch auf die Situation der Kreiskliniken ein. Vor allem aber kritisierte er, dass zwar die Probleme im sozialen Wohnungsbau bekannt sind, in der Kommunalpolitik findet das aber bisher noch keinen Niederschlag.

Nach weiteren Berichten (Kasse, Revision) erfolgte die einstimmige Entlastung der gesamten Vorstandschaft. Die anschließenden Wahlen ergaben eine überwältigende Mehrheit für Hans Rauscher als Vorsitzenden, zum Stellvertreter wurde Michael Hagner, zum Schriftführer Bernhard Waldherr und als Kassier wurde schließlich Michael Helminger gewählt.

Der wiedergewählte Vorsitzende Johann Rauscher gab in seinem Schlusswort einen Ausblick für die nächsten 12 Monate. Da wieder eine Wahl anstehe, diesmal die Bezirks- und Landtagswahl, stehe jetzt bereits fest, dass Langeweile nicht eintreten werde. Da bis 2020 nicht mehr so weit ist, sollten wir uns bereits jetzt für die anstehende Gemeinderatswahl wappnen und unsere Schwerpunkte danach ausrichten. Uns – der SPD Teisendorf – wird nichts geschenkt, wir müssen uns alles hart erarbeiten, beendete der Vorsitzende eine wohltuend harmonische Versammlung.


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